Die Sache mit dem “Comfort”
Die Chemikalie Nummer 163 “comfort” spielt bei der Erstellung neuer Gene und von Agenten eine große Rolle, denn sie regelt das Gefühl des Heimwehs und des Wohlfühlens. Das ist für viele Verhaltensweisen wichtig, Norn-Weibchen wollen ihre Eier “zu Hause” zur Welt bringen, Grendels gehen zum Schlafen in ihren Urwald, Ettins klauen Geräte und schleppen sie zu sich in die Wüste. Ich wollte bei den Shilac eine größere “Häuslichkeit” als bei den bisherigen Nornarten erschaffen. Das dementsprechende Stimulus-Gen funktionierte so:
Wenn der Norn sein Zuhause riecht (reach peak of smell 15), dann wird die Chemikalie “Comfort” im großen Maße ausgeschüttet.
Soweit, sogut. Schließlich gibt es auch schon genug Agenten, die “Comfort” beim Norn ausschütten lassen. Meine Shilacs fühlten sich aber gar nicht wohl zu Hause, ganz im Gegenteil, sie sagten sogar: “ich ganz schrecklich will nach Hause”
Na großartig, was hab ich denn da wieder für ein Mist gebaut. Das dachte ich, bis ich mir einige Originalgene genauer ansah. Die Chemikalie “Comfort” wird reduziert, wenn ein Ereignis eintritt, bei dem das Wesen sich wohlfühlen soll! Zur Sicherheit nahm ich mir einen Original-Cyperlife Norn und injizierte ihm “Comfort.” Sofort fing das Versuchskaninchen an zu klagen, das es nach Hause will. Das klappte auch mit Grendels und Ettins, probiert es doch einmal aus, wenn ihr wollt.
Also noch einmal im Klartext: “Comfort” ist keine Wohlfühl-Chemikalie, sondern eine Heimweh-Chemikalie!
Dieser dumme Fehler ist mir schon bei mehreren Nornarten, deren Schöpfer ihnen Gutes tun wollte, aufgefallen. Ebenso bei Agenten.
Wenn diese Beobachtung falsch sein sollte, so klärt mich darüber auf!
Keine Kommentare bis jetzt.